Thailand – das Land des Lächelns

Phuket zum Zweiten – bereits im Februar durfte ich einge Tage in Thailand verbringen und es war auch meine erste Reise nach Asien! Und nun bin ich letzten Sonntag nach einem weiteren wunderschönen Aufenthalt mit frischen Früchten im Gepäck nach Hause gekommen – Privileg einer Flugbegleiterin 🙂

Nach einem ziemlich entspannten Nachtflug mit sehr wenig Passagieren (war der zweitletze Flug für diese Saison) sind wir am frühen Morgen in Phuket gelandet. Da bereits die Nebensaison angefangen hat und unser aktuelles Crewhotel am Surin Beach gerade renoviert wird, durften wir in ein anderes Hotel am Kamala Beach ziehen. Müde schleppte ich mein Gepäck ins Zimmer – besser gesagt in die Wohnung – ich traute meinen Augen kaum! 🙂 einen grossen Balkon, ein nicht weniger grosses Wohnzimmer mit kleiner Küche und Bar, zwei Schlafzimmer ebenfalls mit Balkon ins Grüne und ein Bad… als ich mich dann für eines der beiden Schlafzimmer entscheiden konnte habe ich erst mal für ein paar Stunden geschlafen & ausgeruht. „Ausgeschlafen“ haben sich einige von der Crew am Nachmittag für unser übliches Programm am Ankunftstag  (Manicure, Pedicure, einkaufen, Massage) entschieden nach Patong zu fahren.  Ich bin mir sicher, die meisten von euch kennen diesen Ort, haben schon davon gehört oder kennen die neonbeleuchtete Bangla Road, bekannt als Partymeile  – persönlich nicht so mein Geschmack 🙂 Später haben wir uns noch zum Apéro und Abendessen im Tony’s getroffen. Ein wunderschönes Restaurant direkt am Strand. Bei leckerem Frühlingsrollen, Pad Thai und Mango Sticky Rice haben wir bereits Pläne  für den nächsten Tag geschmiedet. Unser Entscheid fiel dann auf eine Long-Boat Tour (als Alternative um mit einem grossen überfüllten Touristenboot unterwegs zu sein). Über den Preis muss man sich in diesem Land keine Gedanken machen, alles ist „günstig“ und die Leistung meistens hervorragend (sei es beim Essen, Massagen, Ausflügen was auch immer, obwohl man bei so richtigen,  klassichen „Touri-Ausflügen“ schon mal übers Ohr gehauen werden kann, so wie mittlerweile fast überall). Zu sechts sind wir dann am nächsten Morgen mit dem Taxi an den Hafen gefahren, wo wir unser „persönliches“ Long-Boat mit Fahrer mieten konnten um damit die unzähligen Inseln zu besuchen z.B. die bekannte James Bond Island. Ganz speziell und interessant fand ich das Dorf Koh Panyee. Es ist ein kleines Fischerdorf auf Stelzen, das mitten im Meer an einem der vielen Felsen in der Phang Nga Bay liegt. Das Dorf wird auch oft als Sea Gypsy Village, Sea Gypsy Island oder Floating Village bezeichnet. Hier leben ungefähr 200 Menschen, die vom Fischen und Tourismus leben. Es gibt hier sogar eine Schule mit Fußballplatz und einen Tempel mit goldenen Kuppen. Bei einer Abkühlung im Meer und einen Bierchen am Strand haben wir den Tag ausklingen lassen bevor wir wieder an den Hafen zurück gebracht wurden.

Bereits abends im Bett habe ich mich auf den nächsten Tag gefreut – BEACHDAY! Zu zweit haben wir uns am nächsten Morgen auf den Weg an den Strand ins Nanork Seafood Restaurant gemacht, ein herrliches Frühstück mit alles was das Herz begehrt am fast menschenleeren Strand – der perfekte Start in den Tag! Nach dem Frühstück haben wir uns ein sonniges Plätzchen gesucht und bei einem spannenden Buch und frischen Früchten, die es überall zu kaufen gibt, den Tag genossen und entspannt. Später haben wir noch eine frische Kokosnuss gegessen und Früchte für zuhause gekauft, sind durch das Örtchen geschlendert und haben uns zum Abschluss natürlich noch eine Massage gegönnt. Dies gehört bei jedem Layover in Phuket einfach dazu 🙂 – ich fühlte mich wie neu geboren! Nach einer wohltuenden Dusche haben wir uns wieder auf den Weg an den Strand gemacht und konnten einen der schönstens Sonnernuntergängen geniessen – anschliessend sind wir wieder im Nanork gelandet zum Abendessen, dass ebenfalls so lecker war wie das Frühstück und wir konnten nochmals die unglaublichen Farben des Sonnenuntergangs bestaunen.

Schon war es wieder Zeit „Abschied“ zu nehmen, die Koffern zu packen, das Briefing vorzubereiten und nicht zu spät schlafen zu gehen – klingelte doch der Wecker mitten in der Nacht. Die Vorfreude auf  Zuhause, die gwisse Nervosität, die sich vor einem langen und frühen Flug meldet und das doch relativ heftige Gewitter liessen mich nicht so gut & tief schlafen in dieser Nacht – aber Schlafen wird ja grundsätzlich überbewertet 🙂

Nach einem Kaffee in meiner Küche, Müesli von zu Hause & Mandelmilch von hier, Haare & Make-up und letzten Vorbereitungen ging es auch schon wieder an den Flughafen und „homebound“ – danke Thailand, dass ich nochmals zurück kommen konnte – see you next season!

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koph khun kaa! (Thank you)

ania